Das Museumsjournal informiert alle drei Monate exklusiv auf 112 Seiten über kommende Ausstellungen und Projekte in Berliner und Potsdamer Museen. Seit 1987 führt das Magazin als Archiv und Forum der Berliner Museen durch eine der bedeutendsten Museumslandschaften der Welt und eröffnet überraschende Einblicke! Es berichtet aus erster Hand über Sonderausstellungen, über Bestände und Neuerwerbungen, über Forschungen und Entdeckungen. Es gibt Einblicke in Museumspolitik und Museumsalltag, skizziert Zukunftsperspektiven und bündelt Kunst- und Kulturgeschichte in Schwerpunkten.  Hier können Sie das Museumsjournal abonnieren 4 Ausgaben für nur 27,60 € im Jahr!

 

 

Museumsjournal 2/26

Im zweiten Quartal 2026 eröffnen besonders viele Sonderausstellungen. Eine große Retrospektive feiert den Magier der Moderne Constantin Brâncuși (Neue Nationalgalerie). Weitere Ausstellungen drehen sich unter anderem um die herausragende Rolle des Kunsthändlers Paul Cassirer, der den Impressionismus nach Deutschland brachte (Alte Nationalgalerie), die spirituelle Kraft des Erotischen bei Marina Abramović (Gropius Bau), den ästhetischen Sonderweg der jugoslawischen Kunst nach 1945 (Kunsthaus Dahlem), queere Kunst in der DDR (u.a. Kvost), Trachten der Donauschwäbinnen (Museum Europäischer Kulturen), die Schrift in der Kunst (Palais Populaire) und die weitgehend vergessenen Bauhaus-Fotografinnen (Museum für Fotografie). Wie es um Sanierung und Neubau des Bauhaus-Archivs und die Aktualität des Bauhaus-Erbes steht, erläutert Brigitte Franzen, die im April die Direktion des Museums für Gestaltung übernimmt, im Gespräch. Die Tagesreise führt in dem Zusammenhang nach Dessau, das unter dem Motto »An die Substanz« 100 Jahre Bauhaus feiert. Aufschlussreiche Einblicke in die Provenienzforschung gibt der Historiker Sven Haase vom Zentralarchiv der Staatlichen Museen zu Berlin. Ausgabe 2/26 hier bestellen.

Leseproben

Foto: Jérôme Depierre

»We should learn to cope with the discomfort of history«

Kathleen Reinhardt, director of the Georg Kolbe Museum and curator of the German Pavilion at the upcoming Venice Biennale, discusses art as a means of communication, the museum as a learning institution, and contemporary forms of remembrance. Read more. 

The interview was held in German in July 2025 and published in our print issue 4/25. 

Interview – Kito Nedo and Anne Haun-Efremidis
Translation – Boris Messing

Emanzipation im Fokus

Ihre Bilder prägten die Moderne, doch ihre Namen wurden vergessen. Eine Ausstellung holt die BAUHAUS-FOTOGRAFINNEN jetzt ins Licht. Weiterlesen

Text – Kristin Bartels, Kuratorin

Ivana Meller-Tomljenović, Porträt Grete Krebs, 1930, Bauhaus-Archiv Berlin
© Marinko Sudac
Marina Abramović, Women Massaging Breasts I aus der Serie Balkan Erotic Epic, C-Print, 2005, Serbien
© Marina Abramović, Courtesy der Marina Abramović Archives / VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Spirituelle Kraft des Erotischen

Zwischen antikem Mythos und zeitgenössischem Ritual erkundet MARINA ABRAMOVIĆ Projektionen und Abgründe westlicher Balkanbilder. Weiterlesen

Text – Elena Franziska Setzer und Savannah Thümler

Lehren und Lernen

Er malte psychologische Porträts und historisch durchwebte Stadtlandschaften. Als Professor war WOLFGANG PEUKER prägend an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Weiterlesen

Text –Elke Neumann

Wolfgang Peuker mit einem Selbstportrait in seinem Atelier im Monbijou Park (Berlin Mitte, Außenstelle der Kunsthochschule Weißensee). Foto, Juni 1992
Johannes Vogel
Foto: Jérôme Depierre

»Wir wollen die Welt retten«

Ein Gespräch mit dem Generaldirektor des Museums für Naturkunde JOHANNES VOGEL über Wissenschaftsskepsis, Artensterben, Klimawandel und warum er trotzdem optimistisch in die Zukunft blickt. Weiterlesen

Interview –  Gabriele Miketta und Anne Haun-Efremides

»Wir sollten lernen, uns in der Unbequemlichkeit der Geschichte einzurichten«

Kathleen Reinhardt, die Direktorin des Georg Kolbe Museums und Kuratorin des Deutschen Pavillons auf der kommenden Venedig-Biennale spricht über Kunst als Mittel der Verständigung, das Museum als lernende Institution und aktuelle Formen der Erinnerung. Weiterlesen. 

Interview – Kito Nedo und Anne Haun-Efremidis

Foto: Jérôme Depierre

Einzelausgaben online bestellen