»Befreiung« ─ ein europäisches Friedensoratorium

Ein erster Höhepunkt der Themenwoche ist die Uraufführung des Oratoriums „Befreiung“ des Komponisten Marc Sinan mit Künstler*innen und Ensembles aus sechs verschiedenen europäischen Ländern am 2. Mai in der Akademie der Künste.  

Die Komposition basiert auf Erinnerungen von NS-Verfolgten und Überlebenden des Holocaust und bringt deren verschiedenen Perspektiven zu Gehör. Zum Beispiel auf den Zeitzeug*innenberichten der polnisch-israelischen Kinderbuchautorin Bat-Sheva Dagan, der französischen Widerstandskämpferin Clara Malraux oder der Schriftstellerin Philomena Franz die verfolgt wurde, weil sie Sintiza war. Ihre Schicksale stehen für die individuellen Erfahrungen von Krieg und Befreiung – stellvertretend für Millionen unerzählter Geschichten.

Marc Sinan © J. Diehl
Rasiermesser Coverbild »Befreiung« © J. Diehl

Anknüpfend an die musikalische Interpretation übersetzt die bildende Künstlerin Johanna Diehl die Schicksale in ein Bühnenbild und geht der Frage nach, was die Befreiung für jede einzelne Person bedeutet haben könnte.

Erweitert wird das Oratorium zudem mit einer Klanginstallation im urbanen Raum. Die Klanginstallation wird vom 2. bis 11. Mai auf dem Pariser Platz zu sehen sein.

Sänger*innen für die Uraufführung am 2. Mai gesucht!

Die Uraufführung des Friedensoratoriums »Befreiung« von Marc Sinan findet am 2. Mai in der Akademie der Künste statt. Für das Konzert werden aktuell Sänger*innen und Chöre gesucht.