PRESSEMITTEILUNG | Positive Bilanz der 11. Ausgabe des EMOP Berlin

31. März 2025
Die Hauptstadt als Zentrum der Fotografie

Der EMOP Berlin – European Month of Photography 2025, veranstaltet von Kulturprojekte Berlin, hat mit seinen über 100 Partner*innen über den ganzen Monat März 250.000 Besucher*innen für die Fotografie begeistert. Berlins Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Projekträume, Kulturinstitute und (Kunst-)Hochschulen luden im Rahmen des größten biennalen Fotofestivals Deutschlands zu rund 120 Ausstellungen und über 300 Veranstaltungen ein.

„Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich die künstlerische Fotografie in Berlin in den vergangenen 20 Jahren professionalisiert und institutionalisiert hat. In diesem Zuge ist Berlin zur deutschen Metropole der Fotografie geworden. Das hat die 11. Ausgabe des EMOP Berlin, des größten Fotofestivals in Deutschland, nicht nur mit den vielfältigen Ausstellungen, sondern auch mit seinem eigens entwickelten umfangreichen Diskurs- und Vermittlungsprogramm befördert und sichtbar gemacht. Der 11. EMOP Berlin zog weit über die Grenzen Berlins die notwendige Aufmerksamkeit für das entscheidende Bildmedium der Gegenwart auf sich“, so Simone Leimbach, Leiterin Abteilung Ausstellungen und Veranstaltungen bei Kulturprojekte Berlin.

Neben der zentralen Festivalausstellung was zwischen uns steht. Fotografie als Medium der Chronik mit über 20 internationalen Künstler*innen, war auch das zum zweiten Mal auf den Weg gebrachte EMOP Special Junge Szene mit der Gemeinschaftsausstellung Meet Me Halfway, mit Arbeiten von Fotograf*innen in Ausbildung und Absolvent*innen, ein Highlight des Fotofestivals. Noch bis zum 4. Mai 2025 ist die zentrale Festivalausstellung in der Akademie der Künste am Hanseatenweg zu erleben, zusammen mit dem EMOP-Beitrag der Akademie, der Ausstellung Ein Dorf 1950–2022. Ute Mahler, Werner Mahler und Ludwig Schirmer. Außerdem sind viele weitere Ausstellungen, die im Rahmen des EMOP Berlin eröffnet haben, über den Monat März hinaus zu sehen und laden zu Talks und weiteren Formaten ein.

Dass sich 80% aller Projekte des EMOP Berlin auf das Leitmotiv bezogen, unterstreicht nicht nur die Aktualität des diesjährigen EMOP Berlin, sondern zeigt auch, dass die Berliner Institutionen das Fotofestival als eine Bereicherung für die Stadt erleben.

„Das diesjährige Leitmotiv des Festivals „was zwischen uns steht“ und die Beiträge, die dazu entstanden sind, haben gezeigt, dass im Rahmen einer künstlerischen Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Gegenwart und ihren multiplen Krisen die Fotografie nicht nur das entscheidende zeitgenössische Medium zur Sichtbarmachung und Bearbeitung dieser Fragen ist, sondern auch ein Medium der gesellschaftlichen Selbstverständigung und -vergewisserung über reale Veränderungsprozesse. Denn Fotografien zeigen uns, wer wir sind und wie wir gelebt haben. Sie sind das visuelle Gedächtnis unserer Kultur. Darum ist die Fotofestivalkultur so wichtig“, so Maren Lübbke-Tidow, Künstlerische Leiterin des EMOP Berlin 2025.

Im eigenen Diskursprogramm des EMOP Berlin mit über 30 Veranstaltungen gaben etwa während der EMOP Opening Days, der Tuesday Talks oder der Open Debate entscheidende Akteur*innen der deutschen und internationalen Fotoszene Einblicke in ihre künstlerische, kuratorische oder theoretische Arbeit und sensibilisierten für aktuelle Themen im fotografischen Diskurs.

Mit all seinen Partner*innen ist es dem EMOP Berlin 2025 insbesondere gelungen, die Foto-Community über die Stadtgrenzen hinaus zusammenzubringen. Nicht nur reiste ein internationales Publikum an, auch bereicherten Künstler*innen wie Thomas Demand oder Viviane Sassen, Ute Mahler oder Libuše Jarcovjáková, Boris Mikhailov oder Katja Petrowskaja und Kurator*innen und  Theoretiker*innen wie Florian Ebner oder Anne-Kathrin Kohout und viele andere mit ihren Ausstellungsbeiträgen oder Talks das Festival.

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Der EMOP Berlin – European Month of Photography ist ein Festival für Fotografie von Kulturprojekte Berlin in Zusammenarbeit mit zahlreichen Institutionen in der Stadt. Er wird ermöglicht durch Mittel der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Hauptkooperationspartner des EMOP Berlin 2025 ist die Akademie der Künste.

Pressekontakt Kulturprojekte Berlin

Nancy Henze

Senior-Pressereferentin