PRESSEMITTEILUNG | Berlin Art Week: Erste Highlights der Festivalwoche 13—17 SEP 2023

Berlin Art Week: Erste Highlights der Festivalwoche 13—17 SEP 2023

Zur zwölften Ausgabe der Berlin Art Week vom 13—17 SEP präsentieren bedeutende Akteur*innen der zeitgenössischen Kunst, darunter Museen und Kunstinstitutionen, Privatsammlungen und Projekträume sowie zahlreiche Galerien die Vielfalt der Berliner Kunstszene mit einem breit gefächerten Festivalprogramm. Unter den thematischen Schwerpunkten Repräsentation, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Krieg geben nationale und internationale Künstler*innen tiefe Einblicke in ihre Arbeiten. Um einige der mehr als 100 Orte der Berlin Art Week ausführlich zu erkunden, führt ein umfangreiches Tourenangebot durch die verschiedenen Kieze der Stadt.

Erste Programm-Highlights 2023

Das diesjährige Programm der Berlin Art Week lädt Besucher*innen zum Entdecken von bekannten wie neuen Orten der zeitgenössischen Kunst ein und bietet die Möglichkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit interdisziplinären Diskursen rund um die sozialen, politischen und ökonomischen Bewegungen der Gegenwartsgesellschaft und ihren Auswirkungen auf die Kunstwelt.

Längst vorbei scheinen die Zeiten des traditionellen Ausstellungsmachens. Stattdessen stehen in diesem Jahr Sonderformate wie etwa Performances von Nina Beier und Bob Kil im Haus am Waldsee, Sonderprogramme im Hamburger Bahnhof und in der Neuen Nationalgalerie, Klanginstallationen von Memory Biwa und Robert Machiri in der ifa-Galerie Berlin oder Video-Screenings von Young-jun Tak in der Julia Stoschek Foundation im Mittelpunkt. Passend dazu hinterfragen Ausstellungsprojekte wie ›House of Kal‹ in der Neuen Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK), Coco Fuscos ›Tomorrow, I Will Become an Island‹ in den KW Institute for Contemporary Art oder ein Sonderprogramm zu ›O Quilombismo‹ im Haus der Kulturen der Welt die grundlegenden institutionellen Politiken von Repräsentation. Auch die Stiftung Kunstforum der Berliner Volksbank wird in ›SchlagLicht‹ gemeinsam mit der Sammlung der DZ Bank Schwerpunkte wie Gender, Abstraktion und urbane Räume setzen. Einzelpräsentationen von Emma Talbot, Annika Kahrs oder Sven Johne sowie von Mary Ellen Marks Fotodokumentationen, Marianna Simnetts Performance-Kunst, Kameelah Janan Rasheeds textbasierten Arbeiten oder Lin May Saeeds Skulpturen präsentieren darüber hinaus die gesamte Bandbreite der zeitgenössischen Kunstproduktion.

Zum ersten Mal wird in diesem Jahr auch das Thema Digitalisierung zu einem Schwerpunkt im Festivalprogramm. Die neue digitale Bühne des HAU Hebbel am Ufer, das HAU4, erweitert die Idee der Performance und präsentiert eine Reihe von Online-Videoarbeiten. Im Haus am Lützowplatz, dem Gastgeber des VR-Kunstpreises und des ›Digital Art Lab‹, ist währenddessen der innovative Einsatz von künstlicher Intelligenz zu beobachten, um mehr Bewusstsein für die Bedeutung von Virtual Reality in der zeitgenössischen Kunst zu schaffen. Ein aus aktuellem Anlass allgegenwärtiges Thema wird auch Gegenstand von zwei großen Kooperationsprojekten: Gemeinsam untersuchen Schinkel Pavillon und Brücke-Museum historische und zeitgenössische Reflexionen von Krieg im Wandel der Zeit. Parallel hierzu nimmt eine Kooperation von daadgalerie, Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.) und Galerie im Körnerpark mit Veranstaltungen in der Akademie der Künste künstlerische Praktiken während des Kalten Krieges in den Blick. Ein Unterfangen, das ohne eine umfassende Digitalisierung des Archivs des Berliner Künstlerprogramms (BKP) des DAAD kaum möglich wäre.

Erneut beteiligen sich rund 50 Berliner Galerien mit Eröffnungen in der ganzen Stadt und einem Sonderprogramm und unterstreichen so die bedeutende Stellung Berlins als internationalen Kunstmarktstandort. Auch die Positions Berlin Art Fair feiert ihre 10. Ausgabe mit einer einzigartigen Mischung aus etablierten und neuen Talenten, während der VBKI-Preis Berliner Galerien aufstrebende Galerist*innen auszeichnet. Sieben Projekträume, gewürdigt durch den Project Space Award, vertreten in diesem Jahr die Freie Szene, während ausgewählte Berliner Privatsammlungen Einblicke in ihre Sammlungsschwerpunkte geben und zu Open Houses einladen. Mit der neuen Sektion ›BAW Featured‹ präsentiert die Berlin Art Week zusätzlich 10 Sonderprojekte im Rahmen des Festivalprogramms, die im Laufe des Sommers bekannt gegeben werden.

›BAW Garten‹—der Festivaltreffpunkt

Als zentrale Anlaufstelle präsentiert die Berlin Art Week in diesem Jahr bereits zum dritten Mal ihren ›BAW Garten‹. Von Mittwoch bis Sonntag bietet der Festivaltreffpunkt allen Anwohner*innen, Kunstinteressierten und -neugierigen einen Ort zum Austauschen, Entdecken und Mitgestalten. Für Workshops, Performances und Gesprächen mit Künstler*innen oder einfach zwischendurch mit einem Drink in der Hand. Ein Infopoint beantwortet alle Fragen rund um das stadtweite Tourenangebot sowie das gesamte Festivalprogramm der Berlin Art Week. Die Verkündung des diesjährigen Standorts erfolgt in den kommenden Wochen. Stay tuned!

Das Gesamtprogramm der Berlin Art Week 2023 finden Sie ab Anfang August im Kalender auf der Berlin Art Week Website. Interviews, Essays und besondere Einblicke in das Festival gibt es bereits jetzt schon in unserem Online-Journal und ein Newsletter informiert regelmäßig zum Festivalprogramm.

Die Berlin Art Week ist ein Projekt von Kulturprojekte Berlin. Sie wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Die Realisierung erfolgt mit Unterstützung der Berliner Volksbank eG.

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Denise Gamon
Kommunikationsmanagement
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